Gesundheit am Arbeitsplatz: was bereits der Krankenstand verrät

Um die Betrachtung des Krankenstandes vor dem Hintergrund eines betrieblichen Gesundheitsmanagements vorzunehmen, sollten verschiedene Aspekte beachtet werden. Jetzt mit Lehr- und Studiengängen der DHfPG/BSA-Akademie im Bereich BGM qualifizieren.

Gesundheit am Arbeitsplatz: was bereits der Krankenstand verrät

Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM wird unweigerlich mit der Betrachtung des Krankenstandes verbunden. Zwar ist hinlänglich bekannt, dass zahlreiche Faktoren die Ursache hierfür sein können und ein BGM alleine diesen nicht verändern kann, jedoch wird der Krankenstand als ultimative Kennzahl betrachtet.

Dies begründet sich einerseits durch seine einfache Messung, da die Erfassung der Fehltage zur betrieblichen Routine gehört, andererseits wird im Falle einer Erkrankung für 42 Tage der Lohn fortgezahlt, weshalb der Krankenstand als ökonomische Kenngröße gesehen wird. Aufgabe in einem BGM ist es daher, mittels einer Analyse Faktoren zu identifizieren, die in einen Zusammenhang mit der Arbeitsunfähigkeit (AU) gebracht werden können.

Unabhängig davon kann der Krankenstand durch eine differenzierte Betrachtung bereits hilfreiche Informationen liefern. Es kann in zwei Richtungen untersucht werden:

1.Aufschlüsselung nach Abteilungen/Arbeitsbereichen: Hierbei werden besonders betroffene Abteilungen sichtbar, wobei zuvor festgelegt wird, ab welcher Höhe des Krankenstandes von einer Auffälligkeit gesprochen werden kann.

2.Aufschlüsselung nach Häufigkeit und Dauer der Arbeitsunfähigkeit (AU): Hierbei kann sichtbar gemacht werden, ob viele AU-Fälle mit kurzer Dauer oder wenige Fälle mit langer Dauer vorhanden sind. Die schlechteste Kombination wäre viele Fälle mit hoher Ausfallzeit.

Fokussiert man das AU-Geschehen personenbezogen, so dürfte nicht selten die Pareto-Regel zutreffen, wonach 20 % der Beschäftigten für 80 % des Krankenstands verantwortlich sein dürften. Es werden sich auch Mitarbeiter identifizieren lassen, die sehr viele AU-Fälle mit kürzerer Dauer aufweisen, was auch die Frage nach der Motivation aufkommen lässt. Sichtbar werden aber auch Mitarbeiter, deren Fehlzeiten innerhalb eines Jahres die 42 Tage weit übersteigen. Diesen muss ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) angeboten werden.

Spannend ist hierbei die Betrachtung, in wieweit die Fehlzeiten innerhalb der Lohnfortzahlung gelegen haben, wodurch die ökonomische Komponente des Krankenstandes sichtbar wird. Allzu oft werden die Krankenstände in Unternehmen nur pauschal ermittelt, maximal noch nach Abteilungen aufgeschlüsselt, jedoch weniger in differenzierter Form und ohne Ermittlung der monetären Belastungen für den Betrieb.

Empfehlung für die Praxis:
1.Klären Sie vorab die Berechnungsgrundlage des Krankenstandes in Ihrem Hause (Dauer Krankenstand Kalendertage oder nur produktive Tage).

2.Analysieren Sie den Krankenstand nach den zuvor dargestellten Methoden.

3.Bewerten Sie die Ergebnisse, idealerweise durch Einteilung in Bereiche (z.B. Ampelsystem).

Jetzt im Bereich BGM qualifizieren
Mit den nebenberuflichen Lehrgängen der BSA-Akademie (www.bsa-akademie.de) im Fachbereich BGM und Studiengängen der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG (www.dhfpg.de) können Unternehmen ihre eigenen Fach- und Führungskräfte im BGM qualifizieren und langfristig von einer gesunden und leistungsfähigen Belegschaft profitieren. Die bundesweite Initiative „Gesundheit im Betrieb selbst gestalten“ unterstützt bei der Integration eines BGM ins Unternehmen und bietet ein bundesweites Netzwerk an regionalen Gesundheitsdienstleistern.

Weitere Informationen
www.gesundheitimbetrieb.de

Qualifikationen im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit

Die BSA-Akademie ist mit ca.140.000 Teilnehmern seit 1983 einer der führenden Bildungsanbieter im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. Mit Hilfe der über 60 staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgänge in den Fachbereichen Fitness/Individualtraining, Management, Ernährung, Gesundheitsförderung, Mentale Fitness/Entspannung und Fitness/Gruppentraining gelingt die Qualifikation für eine Tätigkeit im Zukunftsmarkt. Im Jahr 1997 wurde in Zusammenarbeit mit der zuständigen IHK die Berufsprüfung zum Fitnessfachwirt IHK entwickelt. Inzwischen gilt diese erste öffentlich-rechtliche Weiterbildungsprüfung der Branche als Standard für die nebenberufliche Qualifikation von Führungskräften. Im Jahr 2006 wurde mit dem Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung IHK eine weitere öffentlich-rechtliche Berufsprüfung von der BSA-Akademie in Zusammenarbeit mit der IHK entwickelt. 2010 kam mit der \“Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)\“ ein IHK-Zertifikatslehrgang hinzu.

Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG qualifiziert mittlerweile knapp 5.000 Studierende zum \“Bachelor of Arts\“ in den Studiengängen Fitnesstraining, Sportökonomie, Fitnessökonomie, Ernährungsberatung sowie Gesundheitsmanagement, zum \“Master of Arts\“ Prävention und Gesundheitsmanagement sowie zum \“Master of Business Administration\“ MBA Sport-/Gesundheitsmanagement für den Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. Mehr als 3.000 Unternehmen setzen auf die Studiengänge beim Themenführer im Zukunftsmarkt. Damit gehört die Deutsche Hochschule zu den größten privaten Hochschulen in Deutschland. Alle Bachelor- und Master-Studiengänge der staatlich anerkannten Hochschule sind akkreditiert und staatlich anerkannt. Das spezielle Studiensystem der DHfPG verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten an bundesweit eingerichteten Studienzentren (München, Stuttgart, Saarbrücken, Köln, Osnabrück, Berlin, Leipzig, Frankfurt und Hamburg) sowie in Österreich (Wien) und der Schweiz (Zürich). Die Studierenden werden durch den E-Campus der Hochschule unterstützt. Insbesondere Unternehmen des Zukunftsmarkts profitieren von den dualen Bachelor-Studiengängen, weil die Studierenden ihr theoretisch erlangtes Fachwissen unmittelbar in die betriebliche Praxis mit einbringen können und mit zunehmender Studiendauer mehr Verantwortung übernehmen können.

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