Verschuldungsfalle der Vermittler

Davon gibt es viele. Intern spricht man von 50.000 Vermittlern und mehr.

Viele Vermittler arbeiten in Branchen wo es üblich ist eine längere Stornohaftungszeit zu haben. Diese beträgt teilweise über 5 Jahre. Die Provision bekommen viele Vermittler dann allerdings dann oft schon im Voraus. Bezahlt der Kunde dann seine Beiträge, zum Beispiel für eine Lebensversicherung, nicht mehr ist der Mitarbeiter verpflichtet den nichtverdienten Anteil an seiner Provision zurückzuzahlen. Wir kennen Fälle da sind Vermittler mit 100.000 Euro und mehr verschuldet. Aus dieser Verschuldungsfalle kommt man eigentlich nicht heraus. ja diese Verschuldungsfalle macht es dem Berater oft unmöglich zu einem anderen Unternehmen zu wechseln. Er muss unter Umständen dann Produkte verkaufen die er selber für riskant odre nicht geeignet hält. Hier muss der Gesetzgeber bei einer Neuregulierung der Finanzmärkte bei der Regulierung ansetzen. Ratierliche Provisionszahlung heißt aus unserer Sicht das Zauberwort. Der Vermittler bekommt dann immer nur den Anteil der Provision ausbezahlt den auch verdient hat. damit würden solche Verschuldungssituationen vermieden werden können. Freie Vermittler haben dann ja die Möglichkeit auch sogenannte „stornofreie Produkte“ zu verkaufen wie Gold, Fonds mit Einmalzahlung und Immobilien.

Bei gebundenen Vermittlern könnte man ein befristetes Arbeitsverhältnis von 12 Monaten eingehen. In dieser Zeit hätte der Vermittler dann die Möglichkeit sich eine moantliche ratierliche Provisiosnzahlung aufzubauen die ihm dann das Überleben sichert.

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