In 2013 / 2014 sind einige wesentliche IFRS Bilanzierungsstandards neu anzuwenden.

Nach einer relativ ruhigen Phase sind ab 2013 / 2014 einige wesentliche IFRS Bilanzierungsstandards neu anzuwenden (IFRS 10, 11, 12 und 13).

In 2013 / 2014 sind einige wesentliche IFRS Bilanzierungsstandards neu anzuwenden.

Nachdem es seit einigen Jahren keine wesentlichen neuen IFRS (http://www.fas-ag.de/ifrs-conversion-tool.html) Bilanzierungsstandards gab, sind seit 2013 einige neue IFRS Bilanzierungsvorgaben anzuwenden: IFRS 10 Konsolidierung, IFRS 11 Gemeinsame Vereinbarungen, IFRS 12 Angaben über das Engagement bei anderen Unternehmen und IFRS 13 Bemessung des beizulegenden Zeitwerts. Zusätzlich sind in den Jahren ab 2015 auch noch tiefgreifende Änderungen bei der Leasingbilanzierung, der Umsatzrealisierung und der Bilanzierung von Finanzinstrumenten geplant.
IFRS 10 Konsolidierung regelt die Vollkonsolidierung von Tochtergesellschaften neu und ersetzt die beiden bisherigen IFRS-Konsolidierungsvorgaben in IAS 27 für die Konsolidierung von klassischen Tochtergesellschaften und SIC 12 für die Konsolidierung von Zweckgesellschaften (sog. Special Purpose Entities / SPE). IAS 27 beinhaltet historisch das sogenannte Kontroll-Prinzip, SIC 12 das Prinzip der Chancen und Risiken. Diese zwei zumindest vermeintlich unterschiedlichen Prinzipien waren dem IASB ein Dorn im Auge. Nach IFRS 10 muss eine Vollkonsolidierung nun erfolgen, wenn Kontrolle besteht. Hierbei wird Kontrolle definiert als beherrschender Einfluss mit Anspruch auf variable Ergebnisbestandteile, wobei es einen Zusammenhang zwischen Beeinflussung und Ergebnisabführung geben muss.
IFRS 11 regelt die Bilanzierung von gemeinsamen Vereinbarungen neu und ersetzt den IAS 31 Anteile an Gemeinschaftsunternehmen. Danach wird bei gemeinsamen Vereinbarungen nicht mehr auf die rechtliche Form, sondern den wirtschaftlichen Gehalt abgestellt. Die sog. Quotenkonsolidierung entfällt. Bei sog. Joint Operations erfolgt zukünftig nach IFRS eine anteilige Bilanzierung von Vermögenswerten und Schulden, sowie Aufwendungen und Erträgen. Bei Joint Ventures kommt nach IFRS die At Equity Methode zum Ansatz.
IFRS 12 fasst zusammen und erweitert deutlich die Anhangangaben rund um den Konsolidierungskreis.
In IFRS 13 wurden die Definition des beizulegenden Zeitwerts („Fair Value“), sowie die Regelungen zur Ermittlung des Fair Value nach IFRS aufgenommen.
Die neuen Standards sind in der EU ab 2014 anzuwenden (ausgenommen IFRS 13 bereits ab 2013), wobei eine vorzeitige Anwendung möglich ist.
Die www.fas-ag.de, eine auf die kapitalmarktorientiere Berichterstattung spezialisierte Unternehmensberatung, berät Unternehmen bei der Bilanzierung nach IFRS und der Anwendung der neuen IFRS Bilanzierungsstandards, IFRS 10, IFRS 11, IFRS 12 und IFRS 13.

Die FAS AG ist eine führende Unternehmensberatung im Bereich Corporate Performance Management. Dies umfasst die Optimierung von Strukturen und Prozessen einer effizienten und effektiven Unternehmenssteuerung wie Fast Close, Controlling, Planung, wertorientierte Steuerung und Working Capital Management für Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen sowie sonstige Finanzdienstleister.

Kontakt:
FAS AG
Silvija Dzajic
Rotebühlplatz 23
70178 Stuttgart
+49 711 6200749-0
info@fas-ag.de
http://www.fas-ag.de

Pressekontakt:
nic media GmbH
Kerstin Prahmann
Sophienstr. 24 b
70178 Stuttgart
0711 3058949-0
presse-k1@nic-media.de
http://www.nic-media.de

Schlagwörter:,