Mangel an Fachkräften und Digitalisierung wird für deutsche Banken zum Problem

Studie identifiziert Outsourcing als Strategie

Mehr als die Hälfte der Banken sieht in Sachen Digitalisierung den größten Handlungsdruck. (Bildquelle: SPS / Handelsblatt Research Institute)

Bamberg – Steigende Kosten, Fachkräftemangel und der Druck zur Digitalisierung prägen die Bankenlandschaft in Deutschland. Eine neue Studie des Handelsblatt Research Institute im Auftrag von SPS zeigt, dass Business Process Outsourcing (BPO) zunehmend als strategisches Mittel zur Bewältigung dieser Probleme dient.

Oliver Wibbe, Geschäftsführer der SPS Germany GmbH, betont: „Ich vertrete seit langer Zeit die These, dass das Potenzial von Business Process Outsourcing deutlich umfangreicher ist als viele annehmen, und sich von einer bloßen taktischen Maßnahme zu einem festen Teil der Unternehmensstrategie entwickelt. Die Ergebnisse unserer aktuellen Befragung bestätigen diese Annahme. Ein Großteil der Banken hat bereits erkannt, dass Business Process Outsourcing sehr wohl eine Strategie sein kann, die viele der aktuellen Herausforderungen adressiert.“

Handlungsdruck bei Digitalisierung, Kosten und Fachkräften
Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der befragten Institute sieht die Digitalisierung der Prozesse gegenwärtig als die größte Herausforderung. Weiterhin besteht Handlungsdruck bei der Kostenoptimierung (48 Prozent) und dem Fachkräftemangel (47 Prozent). Diese Wahrnehmung gilt vor allem für Institute mit einer bis drei Millionen Kunden, unabhängig vom Bankensektor. Sie stehen unter besonders großem Kostendruck und können durch höhere Skaleneffekte ihre Effizienz verbessern. Zumal der Handlungsdruck laut den Befragten in den Bereichen Digitalisierung, Kostendruck und Fachkräftemangel in den nächsten fünf Jahren weiter steigen wird.

Die genannten Problemfelder sind nicht voneinander losgelöst zu betrachten. So kann sich etwa der Fachkräftemangel in allen Bereichen einer Bank negativ auswirken. Aus bankinterner Perspektive spielt vor allem im Bereich Kundenberatung der Fachkräftemangel eine gravierende Rolle (54 Prozent), wovon alle Institute, jedoch besonders die Genossenschaftsbanken (77 Prozent) und Privatbanken (60 Prozent), betroffen sind. Im Bereich des Kundenservice und der Sachbearbeitung spielt die Digitalisierung eine große Rolle, so bewertet es knapp die Hälfte der Befragten.

Business Process Outsourcing immer wichtiger für deutsche Banken
Banken erkennen hier zunehmend das Potenzial von Business Process Outsourcing, die strategische Auslagerung von Aktivitäten und Prozessen. Mehr als 60 Prozent werten BPO als „sehr oder eher geeignet“, um den Handlungsdruck bei den genannten Herausforderungen – Digitalisierung, Kostenoptimierung, Fachkräftemangel – zu verringern. Für rund drei von vier Befragten ist der Gewinn von mehr Flexibilität in Bezug auf Personalressourcen ein wesentlicher Vorteil. Fast ebenso viele schätzen die Möglichkeit, auf Mitarbeitende des Dienstleisters aus dem EU-Ausland zuzugreifen.

Die Erhebung zeigt auch eine Lücke zwischen Ambitionen und Umsetzung: Lediglich ein Drittel der befragten Institute nutzt bereits BPO – hier gibt es noch großes Potenzial. Die Bereitschaft ist jedoch vorhanden: Jedes dritte Institut, das BPO bislang nicht einsetzt, will dies künftig tun. Zwei Drittel beschreiben ihr Institut BPO gegenüber als aufgeschlossen. Sie rechnen damit, dass die Offenheit in den kommenden fünf Jahren noch steigt.

Wibbe hebt hervor, dass Business Process Outsourcing kein kurzfristiges Thema ist, sondern eine klare Strategie erfordert: „Banken in Deutschland bauen BPO sukzessive aus, um Skalierung, strategische Ziele und Kundenanforderungen zu erfüllen. Sie sollten jedoch aufgrund der immer weiter zunehmenden Komplexität von Compliance und Regulatorik bei Auslagerungen darauf achten, sich für Partner zu entscheiden, die ein breites Portfolio im Bereich BPO anbieten. Nur so wird die daraus gewonnene Flexibilität nicht durch das aufwendige Management von zahlreichen Dienstleistern eingeschränkt.“

Über die Studie
Für die Studie befragte das Handelsblatt Research Institute im Auftrag von SPS 174 Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Bankensektoren. Gegenstand der Umfrage war es, in den Banken die gegenwärtigen und zukünftigen Probleme mit dem größten Handlungsdruck zu identifizieren – und wie Business Process Outsourcing (BPO) sie bei deren Bewältigung unterstützen kann.

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage stehen hier zum kostenfreien Download bereit:
https://www.spsglobal.com/de/studie-outsourcing-strategie-banken?utm_source=article&utm_medium=pressrelease&utm_campaign=banking&utm_id=pr

Über SPS
SPS ist eines der weltweit führenden technologiebasierten Transformationsunternehmen. Mit unseren innovativen Lösungen für die hybride Arbeitswelt fördern wir das Engagement der Mitarbeitenden und die Produktivität der Unternehmen. Unsere Angebote im Bereich Technology Business Solutions vereinbaren neueste Technologien mit tiefen Prozess- und Branchenkenntnissen sowie einem globalen Talent Pool. Dadurch meistern unsere Kunden effizient ihre größten Herausforderungen im Rahmen ihrer Transformationsprogramme.

SPS mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, ist international in über 20 Ländern tätig und fokussiert sich auf die Branchen Banken, Versicherungen und Gesundheit. Mit über 8.500 Mitarbeitenden wird SPS von seinen Kunden weltweit mit einem „Weltklasse“ Net Promoter Score (NPS) ausgezeichnet.

Mit Präzision verbinden wir Menschen mit relevanten Informationen, überführen Daten in Wissen und Wissen in Geschäftsergebnisse.

Erfahren Sie mehr über unsere engagierten Teams und wie sie für unsere Kunden einen relevanten Beitrag leisten: https://www.spsglobal.com/de/home

SPS. The Power of Possibility.

Kontakt
SPS Germany GmbH
Martin Lorenz
Am Börstig 5
96052 Bamberg
0151 188 358 26
677f604092a8ed421d4e40da1fcfa45e3601254f
https://www.spsglobal.com/de/home