Wechsel innerhalb der Privaten Krankenversicherung will wohl überlegt sein

Trotz signifikanter Beitragserhöhungen ist Vorsicht geboten / Jede Versicherten-Konstellation ist einzigartig und erfordert individuelle Prüfung

Wechsel innerhalb der Privaten Krankenversicherung will wohl überlegt sein

Dieser Tage flattern den ca. 9 Millionen privat Versicherten in Deutschland die Beitragsmitteilungen ins Haus. Teilweise mit kräftigen Beitragserhöhungen von bis zu 50%. Als erste Reaktion ist schnell die Idee des Anbieterwechsels bei der Hand. “Der Gedanke ist naheliegend und in manchen Fällen auch richtig,” sagt Carlos Reiss, Geschäftsführer des Frankfurter Versicherungsmakler Hoesch & Partner. “Aber es geht nicht ohne detaillierte und vor allem individuelle Prüfung, da jede Versicherten-Situation komplex und einzigartig ist.”

Natürlich stellt sich bei einem Versicherungswechsel innerhalb der Privaten Krankenversicherung zuerst die Frage nach dem Gesundheitszustand und der Versicherungsdauer. Dabei gilt grundsätzlich: Je mehr Zipperlein vorhanden sind, desto schwieriger wird es und je länger die Versicherungsdauer bei einer Privaten Krankenversicherungsgesellschaft, desto genauer will der Wechsel überlegt sein. ” Das beachten die meisten im Beratungsgespräch mit dem Kunden”, erläutert Reiss, “aber damit ist es längst nicht getan!”

Wie komplex die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines Versicherungswechsels für privat Krankenversicherte tatsächlich ist, zeigt folgende stichwortartige Liste, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:

1. Ist ein Versicherter in der alten (Versicherungsbeginn vor 01.01.2009) oder neuen Krankenversicherungs-Welt versichert.
2. Verfallen demzufolge die Altersrückstellungen oder können sie mitgenommen werden.
3. Welche Möglichkeiten gibt es beim aktuellen Versicherer für einen internen Tarifwechsel gemäß § 204 VVG.
4. Bei einem Versicherungswechsel beginnen die Rücktritts- (gem. § 19 VVG drei Jahre) und Anfechtungsfristen (gem. § 19 VVG zehn Jahre) durch den Versicherer neu zu laufen.
5. Bei einem Wechsel von der alten in die neue Welt geht das Anrecht auf den Wechsel in den Standardtarif verloren. Statt aktuell ca. 200 EUR monatlichem Beitrag muss für die Grundversorgung dann z.B. ein langjährig privat Versicherter in bestimmten Fällen ca. 600 EUR monatlich für den Basistarif bezahlen.

“Diese Liste zeigt, wie komplex die Entscheidung über einen Versicherungswechsel für privat Versicherte tatsächlich ist”, resümiert Reiss, “daher sollten sich Versicherte genug Zeit nehmen und darauf bestehen, dass die Ergebnisse detailliert dokumentiert werden.” Hoesch & Partner hat dazu einen speziellen PKV-Wechsel-Service eingerichtet, der online unter http://www.hoesch-partner.de/pkv-wechsel und telefonisch unter 069 – 71 70 7 – 540 erreichbar ist.

Hoesch & Partner GmbH Versicherungsmakler gehört zu den fünf größten inhabergeführten Versicherungsmaklern und ist in den letzten eineinhalb Jahren von ca. 60 auf knapp 80 Mitarbeiter gewachsen. Als attraktiver Arbeitgeber bietet Hoesch & Partner für Arbeitnehmer – auch die Vertriebsmitarbeiter sind festangestellt – spannende Aufgaben und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten. In einem innovativen Unternehmensumfeld werden sie individuell gefördert. Der Zugang zu attraktiven Kunden ist ein weiterer Erfolgsfaktor. Neben mehr als 70.000 Bestandskunden werden laufend attraktive Zielgruppen über kreative Wege erschlossen. “So bieten wir die Chance, einen spannenden Wachstumsmarkt mit zu gestalten”, so Reiss, “denn der Markt wandelt sich, getrieben durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen, veränderte Demographie und nicht zuletzt das Internet, stark.”

Hoesch & Partner ist ein führender, unabhängiger Versicherungsmakler mit 80 Top-Berater, über 25 Jahre Erfahrung, mehr als 100 Versicherer und Sonderkonditionen. Hoesch & Partner ist unabhängig von Versicherern und vertritt die Interessen der Kunden vom Vertragsabschluss bis zur Schadenregulierung.

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