Frank Hennig: Investoren und das Thema Immobilien

Nach einigen Jahren der Stagnation haben in Deutschland die Immobilienpreise wieder angezogen. Die Nachfrage ist groß, auch nach Immobilienfonds mit deutschen Objekten. Einer der erfahrenen Player in diesem Segment ist die Immoselect AG aus Leipzig udn Berlin.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelte einen kürzlich erschienenen Beitrag, der die Tatsache beschrieb, dass die Überschussbeteiligung bei Lebensversicherungen erstmals unter die vier Prozent gefallen ist, mit dem Satz “Lebensversicherungen im Anlagenotstand“. „Die Versicherungswirtschaft hat dies sicher nicht gerne gelesen“, meint Frank hennig von der Immoselect AG aus Berlin. Immoselect iste in erfahrener Anbieter von Immobilien an den Standorten Berlin, Leipzig und München. Fakt ist: Die Ängste vor der Entwertung ihrer Lebensversicherungen, Festgelder und anderen Zinsanlagen treiben viele Sparer und Anleger in Sachwerte, die vom „Papiergeld“ unabhängig sind. „Die Investoren fürchten die Euro-Schuldenkrise und damit eine massive Geldentwertung, die Flucht in die Sachwerte ist damit nur zu verständlich“, so Frank Hennig.
Dieser Trend dürfte sich nach Meinung von Experten fortsetzen, zumal die Zinsen derzeit niedrig sind. Dadurch sind Darlehen vergleichsweise günstig, was die Nachfrage zusätzlich belebt. Hinzu kommt, dass der Markt derzeit auch dadurch angetrieben wird, als Immobilien per se als vergleichsweise sicheres Investment angesehen werden. „Immobilien statt Anleihen“, überschrieb der anerkannte Immobilienjournalist Peter Horn von der Süddeutschen Zeitung damit auch seinen Beitrag zur Immobilienmesse Cimmit 2012 in Frankfurt. Auch nach Horns Einschätzung können Sachwerte von der derzeitigen Situation durchaus profitieren.
Dass viele Menschen aus der Not heraus, die kommende Entwicklung nicht richtig einschätzen zu können, zu keinerlei privater Vorsorge mehr bereit sind – auf diesen Umstand macht das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft aufmerksam. Die Zahl der Sparer hat sich danach von 45 Prozent von vor zehn Jahren auf derzeit 24 Prozent reduziert. „Eine gefährliche Entwicklung“, weiß Immobilien- und Finanzexperte Frank Hennig.